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Forschungsprojekt
Konzept zur Schaffung einer Plattform zur bundesweiten Auswertung von klinischen Krebsregisterdaten für Forschungsfragen und registerbasierten Studien
Mit Verabschiedung des Gesetzes zur Zusammenführung von Krebsregisterdaten erhielten die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren (ADT), die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG), die Krebsregister (Plattform §65c), die Deutsche Krebshilfe (DKH), das Zentrum für Krebsregisterdaten (ZfKD) und Vertreter von Patientenorganisationen den gesetzlichen Auftrag, ein Konzept zur Schaffung einer Plattform zu entwickeln.
Das Bundesgesundheitsministerium förderte die Konzepterstellung zur bundesweiten Zusammenführung von Krebsregisterdaten mit anderen Daten zu Forschungszwecken“ in PLATO 2 bis Ende 2024. Datenzusammenführung soll bundesweit und anlassbezogen möglich und eine Verknüpfung mit anderen Datenquellen zugelassen sein. Vorgesehen sind außerdem die fachliche Begleitung sowie die Bereitstellung von Expertise für eine klinisch-wissenschaftliche Auswertung der zusammengeführten Daten. Der Nutzungsgrad von Krebsregisterdaten zur Beantwortung drängender Fragen der Krebsforschung soll so gesteigert werden, um sie noch nützlicher für die Behandlung von Krebspatienten:innen zu machen. Es werden sechs sogenannte Use Cases (Anwendungsfällen) betrachtet. Das HKSH-BV arbeitete in den entsprechenden Arbeitsgruppen mit.
Das „Konzept zur Schaffung einer Plattform für eine bundesweite anlassbezogene Datenzusammenführung und ‑analyse in der Onkologie“ wurde im Mai 2025 vorgestellt.


