Forschungsprojekt

ONCOnnect

Optimales Langzeitüberleben nach Krebs.

Projektbeschreibung / Ziele

Im Verbundprojekt ONCOnnect geht es um die Weiterentwicklung regionaler Outreach-Netzwerke in der Onkologie. Um wohnortnah Zugang zu den spezialisierten Angeboten der CCCs zu gewährleisten, wurden Outreach-Netzwerke aufgebaut. Sie sind aber mit Herausforderungen wie unzureichender Finanzierung und starken regionalen Versorgungsunterschieden, insbesondere in ländlichen Gebieten, konfrontiert sind. Die Stiftung Deutsche Krebshilfe fördert ONCOnnect mit insgesamt 13,8 Millionen Euro von Juli 2024 bis Juni 2027.

Das nationale Verbundprojekt ONCOnnect zielt darauf ab, durch Synergien und Harmonisierung im Netzwerk der Onkologischen Spitzenzentren deutschlandweit die Versorgung von Krebspatient:innen – unabhängig vom Wohnort – zu verbessern. Dafür arbeiten alle 14 CCCs an 26 universitären Standorten, das Nationale Krebspräventionszentrum in Heidelberg und Patient:innenvertretungen zusammen, um die regionalen Netzwerke nachhaltig zu stärken. Das Projekt basiert auf zwei zentralen Elementen:

  • Es werden Outreach-Manager:innen als Kommunikationsschnittstelle zwischen den CCCs und ihren regionalen Partnern etabliert.
  • Fünf standortübergreifende Task Forces entwickeln im regionalen Kontext Best-Practice-Modelle in den Bereichen Prävention und Früherkennung, Patient:innenbeteiligung, Klinische Studien, Qualitätssicherung und Digitalisierung des Outreach. Anschließend sollen die Modelle auf die Mehrzahl der CCCs übertragen werden. Eine zentrale digitale Plattform erleichtert dabei den Informations- und Datenaustausch der Verbundpartner.

 

Zentral koordiniert wird das Verbundprojekt durch die ONCOnnect-Geschäftsstelle mit Sitz an der Universitätsmedizin Frankfurt (Zentral koordiniert wird das Verbundprojekt durch die ONCOnnect-Geschäftsstelle mit Sitz an der Universitätsmedizin Frankfurt (Prof. Dr. Christian Brandts). Als Patientenvertretung wirken Michaela Neuenkirch, zielGENau, und Heike Bruland-Saal (Geschäftsstelle HKSH-BV) in der zentralen Projektorganisation mit. Außerdem unterstützen sie die AG Prävention und Früherkennung.

Projektsteckbrief

Projektleitung:
Universitätsmedizin Frankfurt/M. – Prof. Dr. Christian Brandts
Projektträger/Förderer:
DKH
Laufzeit:
Juli 2024 – Juni 2027
Materialien:
Ansprechpartner:
Heike Bruland-Saal, HKSH-BV

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